{"id":59,"date":"2019-11-05T07:03:08","date_gmt":"2019-11-05T06:03:08","guid":{"rendered":"http:\/\/127.0.0.1\/wp\/?page_id=59"},"modified":"2021-05-03T07:35:28","modified_gmt":"2021-05-03T05:35:28","slug":"gesichte-der-freiwilligen-feuerwehr-mauloff","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/feuerwehr-mauloff.de\/?page_id=59","title":{"rendered":"Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Mauloff"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">zusammengestellt von Wolfgang Haub<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die erste schriftlich vorhandene Aufzeichnung, dass es in Mauloff eine Feuerwehr gegeben hat, stammt aus dem Jahre 1798. Am Sonntag, dem 28. Oktober 1798 brach in Camberg ein Gro\u00dfbrand aus, dem \u00bc der Stadt zum Opfer fiel. Das Feuer ging als \u201eErster gro\u00dfer Brand\u201c in die Camberger Stadtgeschichte ein. Was hat aber dieser Brand mit der Mauloffer Feuerwehr zu tun? Ganz einfach \u2013 Mauloffer Feuerl\u00e4ufer (so wurde die Feuerwehr damals genannt) halfen bei den L\u00f6scharbeiten. Nachzulesen ist dieser Vorgang in der Festzeitschrift der Camberger Feuerwehr anl\u00e4\u00dflich ihres 100-j\u00e4hrigen Bestehens im Jahre 1998. Nachfolgend ein Ausschnitt aus dem Artikel von Manfred Kunz:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEs war Sonntag, der 28. Oktober 1798, als gegen 12 Uhr der gro\u00dfe Brand in der Grabenstra\u00dfe ausbrach. In diesen Tagen hatte die Stadt zahlreiche Soldaten in ihren Mauern aufzunehmen und zu versorgen. Im Zuge des Vormarsches der franz\u00f6sischen Revolutionsarmee ins rechtsrheinische Gebiet waren die Soldaten hier einquartiert. Es war eine Abteilung des 17. franz\u00f6sischen reitenden J\u00e4ger-Chassseur-Regiments. Die Reiter setzten sich in Bewegung und alarmierten die umliegenden D\u00f6rfer und St\u00e4dte. Bald hatten sich \u00fcber 30 Spritzen an der Brandstelle eingefunden. Der Rest der Soldaten half beim Brand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie viele Feuerl\u00f6schmannschaften durch den Goldenen Grund nach Camberg eilten, ist nicht bekannt. Auch nicht, von wo die 30 Spritzen kamen. Nachdem die Ausw\u00e4rtigen ihre Arbeit getan hatten, zogen sie wieder in ihre D\u00f6rfer und St\u00e4dte. Die Verpflegung und Bezahlung erfolgte damals im Sinne der nachbarlichen L\u00f6schhilfe von der Heimatgemeinde. Doch hat sich eine Liste erhalten, wo einige Orte verzeichnet sind, von denen mit Sicherheit gesagt werden kann, da\u00df ihre Feuerl\u00e4ufer hier (in Camberg) waren. Beim Brand ging es drunter und dr\u00fcber. Spritzen wurden geschoben, Leitern angestellt, dazwischen die Rettungsmannschaften mit dem Vieh und andere mit dem Habe der B\u00fcrger. Dazu kamen die unz\u00e4hligen Wassereimer, die von Hand zu Hand gingen. Kein Wunder, viele gingen verloren oder wurden unbrauchbar. Von 16 Gemeinden wurden sp\u00e4ter Verlustmeldungen von Eimern zum Camberger Schulthei\u00dfen geschickt und auf der besagten Liste aufgeschrieben. Die Orte waren:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Eufingen<\/td><td>Niederems<\/td><\/tr><tr><td>Niederrod<\/td><td>Bermbach<\/td><\/tr><tr><td>Finsternthal<\/td><td>Oberbrechen<\/td><\/tr><tr><td>Altweilnau<\/td><td>Mauloff<\/td><\/tr><tr><td>Dauborn<\/td><td>M\u00fcnster<\/td><\/tr><tr><td>Fischbach<\/td><td>Weyer<\/td><\/tr><tr><td>Dombach<\/td><td>Heftrich<\/td><\/tr><tr><td>Dietkirchen<\/td><td>Ohren<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leute aus diesen Orten waren in Camberg um zu helfen. Sie kamen mit Eimern, Leitern und Einrei\u00dfhaken oder hatten ihre Feuerspritze dabei.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahre 1818 baute die Gemeinde Riedelbach ein Spritzenhaus in der heutigen Langstra\u00dfe 15 und beschaffte im gleichen Jahr eine Handdruckspritze. Diese Handdruckspritze war auch f\u00fcr den Einsatz in den Gemeinden Cratzenbach, Neuweilnau, Altweilnau, Mauloff und Finsternthal vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Gemeinden schlossen sich dann auch zu einem Spritzenverband zusammen und beteiligten sich finanziell an Neuanschaffungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vorher gab es eine solche Einrichtung noch nicht. Brach im Dorf Feuer aus, so mu\u00dften alle Einwohner beim L\u00f6schen helfen. Jeder Hausstand war gehalten, einen ledernen Feuereimer zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Laufe der Jahre bauten diese Gemeinden je eine eigene Feuerwehr auf und traten aus dem Spritzenverband aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Juli 1820 brannte die Scheune der Johann Philipp&nbsp; F e y&nbsp; ab (Ringstra\u00dfe 5 \u2013 heute Irene Schl\u00f6sser). Amtmann Emmighaus aus Usingen f\u00fchrte die Verh\u00f6re \u2013 man konnte die Brandursache nicht herausfinden, nur der Ausruf der 14 bis 15 Jahre alten Dienstmagd Catharina&nbsp; L a n g e n b \u00e4 c h e r&nbsp; ist \u00fcberliefert: \u201cOh Herr, die Scheuer brennt.\u201d Wie die Inschrift \u00fcber dem Scheunentor (heutigen Garageneinfahrt) zeigt, wurde die Scheune 1821 wieder aufgebaut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Stadtarchiv Bad Camberg hat sich eine Quittung erhalten aus der hervorgeht, da\u00df die Camberger Feuerrott beim L\u00f6schen des Brandes geholfen hat. Am 17. Juli 1820 hat diese Feuerrott, wohl auf dem R\u00fcckweg von Mauloff, in der Gastst\u00e4tte bei Moritz Schuber (heute Cafe Sch\u00f6nberger) Rast gemacht. Das kostete den Camberger Stadts\u00e4ckel 40 Kreuzer an Verzehr. Der Oberschulthei\u00df Fend von Camberg hat dieses am 25. Juni 1821 best\u00e4tigt und die 40 Kreuzer zur Auszahlung angewiesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 19. Juli 1891 trat Mauloff aus dem Spritzenverband aus. Von diesem Zeitpunkt an geh\u00f6rte nur noch Riedelbach und Neuweilnau zum Spritzenverband. Mauloff erhielt bei seinem Austritt eine Entsch\u00e4digung von genau 12 Mark.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielleicht waren diese 12 Mark der Grundstock f\u00fcr den Kauf einer eigenen Handdruckspritze im Jahre 1895. Diese Handdruckspritze auf einem einachsigen Wagen existiert heute noch. Sie wurde im Jahre 1989 von Matthias Hedwig restauriert. Ihm haben dabei Fritz Ritzmann und Manfred Pauly geholfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu welchem Zeitpunkt der Spritzenverband ganz aufgel\u00f6st wurde, ist nicht bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis 1932 gab es eine Pflichtfeuerwehr, der jeder m\u00e4nnliche Einwohner vom 17. bis 65 Lebensjahr angeh\u00f6rte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 15.12.1932 wurde dann die Freiwillige Feuerwehr Mauloff gegr\u00fcndet. Ihr erster Kommandant war Otto Steinmetz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gr\u00fcndungen der Freiwilligen Feuerwehren hatten auch zur Folge, dass die Beitr\u00e4ge zur Brandversicherung niedriger wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 7. Oktober 1904, in dem Jahr, in dem die erste Wasserleitung gebaut wurde, brannte die Scheune des B\u00fcrgermeisters Jacob&nbsp; F r a u n d&nbsp;&nbsp; (heute Seelenberger Weg 1, Helmut Ott) vollst\u00e4ndig ab. Hierzu gibt es im Kreisblatt vom 11. Oktober 1904 eine ausf\u00fchrliche Schilderung des Brandes mit seinen Folgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 17.09.1937 erwarb die Gemeinde Mauloff eine Motorpumpe. Es handelte sich um eine TS 4 der Firma E. C. Flader von J\u00f6hstadt in Sachsen.&nbsp; Sie wurde am 18.03.1955 an die Freiwillige Feuerwehr Kransberg&nbsp; verkauft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Zeit des 2. Weltkrieges und auch in den Jahren danach, wurde der Brandschutz zwar gew\u00e4hrleistet, doch durch die Abwesenheit der M\u00e4nner war ein geordnetes Feuerwehrwesen nicht mehr gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der B\u00fcrgermeister Willi Seel hat dann zu einer \u201eWiedergr\u00fcndung\u201c der Freiwilligen Feuerwehr Mauloff aufgerufen. Am 1. Dezember 1951 fand die erste Versammlung statt. Dabei haben 26 M\u00e4nner ihre Beitrittserkl\u00e4rung unterschrieben. Dieses Dokument ist im \u201eMauloffer Archiv\u201c vorhanden. Am 3. M\u00e4rz 1952 haben alle \u201eWiedergr\u00fcnder\u201c ihre Uniformen erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einige Tage sp\u00e4ter, am 27. M\u00e4rz 1952 fand die erste Versammlung statt. Es waren wieder alle 26 eingetretenen Mitglieder anwesend. Als Wehrf\u00fchrer wurde der Landwirt Georg Bausch vorgeschlagen und einstimmig gew\u00e4hlt. Zum Stellvertreter wurde Wilhelm Hedwig II gew\u00e4hlt. In dieser Versammlung wurde auch eine Satzung beschlossen, die dann in das Vereinsregister eingetragen werden sollte. Nach meinen jetzigen Recherchen ist das jedoch nicht erfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach beschlossen die B\u00fcrgermeister von Finsternthal, Mauloff und Riedelbach, den Ausbildungsstand ihrer Wehren zu \u00fcberpr\u00fcfen und Alarm\u00fcbungen abzuhalten. B\u00fcrgermeister Wilhelm&nbsp; S e e l&nbsp; aus Mauloff stiftete einen Wanderpokal f\u00fcr die beste Wehr und einen Preis f\u00fcr die schnellste Wehr. Nach der ersten Alarm\u00fcbung, die Brandstelle war in Mauloff angenommen worden, erhielt die Freiwillige Feuerwehr Riedelbach den Wanderpokal und den Preis f\u00fcr die schnellste Wehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute ist au\u00dfer der Handdruckspritze von 1895 noch ein einachsiger Holzwagen vorhanden mit Schlauchhaspeln, Standrohre und Strahlrohre. Der Wagen ist noch einsatzf\u00e4hig. Das Jahr der Anschaffung ist nicht bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahre 1956 erhielt Mauloff einen Tragkraftspritzenanh\u00e4nger (TSA 8) mit zwei Schlauchhaspeln. Dieser Anh\u00e4nger mu\u00dfte an einen Traktor angeh\u00e4ngt werden Er wurde am 15.3.1975 an die Feuerwehr Pohlheim (Ortsteil Garbenteich) f\u00fcr 400.\u2013 DM verkauft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 22.3.1975 erhielt Mauloff ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug ( TSF ). Es handelte sich um einen Ford Kastenwagen FT 190. Die Besatzung des Fahrzeuges bestand aus 6 Einsatzkr\u00e4ften. Das Auto enthielt u.a. eine Motorspritze TS 8\/8 der Firma Metz, Baujahr 1955, die schon in dem vorher erw\u00e4hnten Traktoranh\u00e4nger enthalten war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Jahreshauptversammlung am 08.02.1992 wurde die Gr\u00fcndung einer Jugendfeuerwehr beschlossen. Zum ersten Jugendwehrwart wurde Manfred Pauly gew\u00e4hlt. Die Mitglieder waren: Mark Biegel, Katrin Faulhaber, Katja Gelbrecht, Thorsten Gelbrecht, Sabine Hellmann, Ingo Manier, Annika Natus und Sandra Steinmetz. In den folgenden Jahren feiert die Jugend sehr viele Erfolge bei Wettk\u00e4mpfen auf Gemeinde- und Kreisebene. Die Pokale im Aufenthaltsraum sprechen hier f\u00fcr sich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 8. und 9. August 1992 feierte die Wehr mit einem Fest ihren 60. Geburtstag und die Gr\u00fcndung der Jugendfeuerwehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Jahreshauptversammlung am 06.03.1993 wurde die Gr\u00fcndung eines Feuerwehrvereins beschlossen. Die Vorstandsmitglieder des Vereins und der Wehr waren identisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Jahren seit 1987 findet j\u00e4hrlich ein Ausflug mit dem Bus statt, zu dem auch&nbsp; Mauloffer eingeladen sind, die nicht Mitglied der Feuerwehr sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von 1993 bis 2006&nbsp; fand regelm\u00e4\u00dfig im November eines jeden Jahres zusammen mit den Nachbarwehren Riedelbach und Finsternthal eine Jahresabschlu\u00df\u00fcbung statt, die wechselweise von den Wehren ausgerichtet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 2. September 1995 erh\u00e4lt die Feuerwehr Mauloff ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug auf FIAT-Basis aus einem Landesbeschaffungsprogramm. Das Fahrzeug wurde von Ortsbrandmeister Horst Ziemer,Wehrf\u00fchrer Matthias Hedwig, Manfred Pauly und Alwin Sachs in Lukenwalde abgeholt. Bei der Finanzierung haben das Land Hessen, die Nassauische Brandversicherung und der Hochtaunuskreis mitgeholfen. Der Aufbau des Fahrzeuges in H\u00f6he von 35.000 DM wurde mit 10.000 DM von der Taunus-Sparkasse, 5.000 DM von der Feuerwehr Mauloff und 20.000 DM von der Gemeinde Weilrod finanziert. Die \u00dcbergabe des neuen Fahrzeuges erfolgt durch Herrn B\u00fcrgermeister Haibach&nbsp; im Beisein von Landrat Banzer&nbsp; anl\u00e4\u00dflich eines Tages der offenen T\u00fcr. Davor hat eine Gro\u00df\u00fcbung aller Weilroder Wehren in Mauloff stattgefunden. Bei dieser Veranstaltung hat Horst Biegel das Silberne Brandschutzehrenzeichen f\u00fcr 25-j\u00e4hrige aktive Mitgliedschaft erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1997 gibt die Gemeinde Weilrod die W\u00e4scherei im Dorfgemeinschaftshaus auf. Die Feuerwehr erh\u00e4lt diesen Raum mit der Ma\u00dfgabe, ihn zu einem Aufenthaltsraum auszubauen. Unter der Leitung des Wehrf\u00fchrers Matthias Hedwig und der Mithilfe von Manfred Pauly, Gerd Faulhaber, Horst Biegel und vielen anderen werden die alten Maschinen entfernt und ein sch\u00f6ner Raum mit Theke, Sitzecken usw. geschaffen. Fredy Steinmetz baute die Heizung und sorgte f\u00fcr die Verlegung der Wasser- und Abflu\u00dfleitungen. Armin Ott machte ebenfalls kostenlos die Elektroarbeiten. Am 10.01.1998 wurde im Beisein des ersten Beigeordneten der Gemeinde Weilrod, Herrn Amsel, der Raum in einer kleinen Feierstunde eingeweiht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 19. Mai 1998 erh\u00e4lt die Wehr vom Leiter der Familienferienst\u00e4tte Mauloff, Herrn K\u00fchlewind einen \u201ealten\u201c VW-Bus als Geschenk. Bei der \u00dcberreichung der Schl\u00fcssel sagte Herr K\u00fchlewind: \u201eDas ist unsere Art den Mauloffer B\u00fcrgern f\u00fcr ihre Geduld zu danken, denn mit unseren vielen an- und abreisenden G\u00e4sten bringen wir schon einigen Wirbel hierher.\u201c Matthias Hedwig besorgte ein Blaulicht und Funkger\u00e4t und \u00fcbernahm die Umbauarbeiten zu einem MTW. Die Firma Mazda in Steinbach hat den Bus in die Feuerwehrfarben umlackiert. Der bei Mazda besch\u00e4ftigte Thorsten Wilde konnte erreichen, da\u00df diese Arbeiten kostenlos gemacht wurden. Mit dem Bus k\u00f6nnen bis zu acht Personen transportiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahre 2002 kaufte die Feuerwehr Gr\u00f6\u00dftenteils durch Spenden fianziert einen neuen VW Bus, da der alte erhebliche M\u00e4ngel und Sch\u00e4den hatte, und eine Reparatur unrentabel war. Die Umbauarbeiten wurden von Matthias Hedwig unter Mithilfe von Marc Biegel und Manfred Pauly durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das 75-j\u00e4hrige Bestehen feierte die Wehr vom 22. bis 23. September 2007 in und vor dem Dorfgemeinschaftshaus. Gleichzeitig wurde auch das 15-j\u00e4hrige Bestehen der Jugendwehr gefeiert. Am Samstag waren Jugendwettk\u00e4mpfe und Sonntag der Gaudiwettbewerb der Einsatzabteilungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Geschichte der Feuerwehr Mauloff geh\u00f6rt leider auch eine Brandserie, die in den Jahren 2007 bis zuletzt 2011 das Dorf in Atem gehalten hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis heute ist immer noch nicht gekl\u00e4rt, wer die b\u00f6swilligen Alarme ausgel\u00f6st und die Br\u00e4nde gelegt hat. Es fing zun\u00e4chst recht \u201eharmlos\u201c mit b\u00f6swilligen Alarmen an. Dann steigerte sich die Angelegenheit mit verschiedenen Br\u00e4nden. Der erste fand am 13.05.2008 im Heideweg 20 statt. Unter Einsatz mehrerer Wehren, so auch die Drehleiter von Kronberg, konnte der Brand am Anbau des Wohnhauses gel\u00f6scht werden. Am 13.06.2008 gab es einen Zimmerbrand im leer stehenden Geb\u00e4ude des Familienferiendorfes, der morgens von der Zeitungsfrau entdeckt wurde und relativ schnell gel\u00f6scht wurde. Es gab noch verschiedene kleinere Br\u00e4nde. Am 01.09.2008 brannte dann jedoch der PKW und das Carport im Anwesen Ringstra\u00dfe 11 bei Familie Kurt und Erwin Reuter vollst\u00e4ndig ab. Ein \u00dcbergreifen des Feuers auf Wohnhaus und Stallgeb\u00e4ude konnte verhindert werden. Am 20.11.2008 gab es dann den Gro\u00dfbrand auf dem Nachbargrundst\u00fcck in der Ringstra\u00dfe 9. Dabei wurden Scheune und Stallungen vollst\u00e4ndig vernichtet. Ein Gro\u00dfaufgebot an Feuerwehren konnte ein \u00dcbergreifen der Flammen auf das Haupthaus und die Nachbargeb\u00e4ude in letzter Minute verhindern. Am 20.04.2011 wird ein vor dem Dorfgemeinschaftshaus geparkter PKW im Bereich des rechten Vorderwagens in Brand gesteckt. In all diesen F\u00e4llen, und in weiteren hier nicht aufgef\u00fchrten, hat die Kriminalpolizei Bad Homburg in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt ermittelt, da immer wieder von Brandstiftung ausgegangen werden musste.&nbsp; Leider haben alle Ermittlungen zu keinem Ergebnis gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese ganzen Ereignisse f\u00fchrten dann letztendlich dazu, dass der Wehrf\u00fchrer Manfred Pauly um seine Entlassung aus dem Amt gebeten hat. Diesem Wunsch hat die Gemeinde dann im Laufe des Monats Juli Rechnung getragen. Seitdem wird die Feuerwehr vom stellvertretenden Wehrf\u00fchrer Matthias Hedwig geleitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 26.01.2013 brennt das leer stehende Wohnhaus \u201eIm Baumgarten 3\u201c vollst\u00e4ndig ab. Die Ursache ist ein Kaminbrand. Am Vortag wurde vom Eigent\u00fcmer der offene Kamin angez\u00fcndet, da die Heizungsanlage schon l\u00e4ngere Zeit nicht mehr in Betrieb war. Am Nachmittag hat der Eigent\u00fcmer dann das Haus im Glauben verlassen, es sei alles in Ordnung. Im Laufe des Abend muss sich dann durch bzw. im Kamin ein Feuer entwickelt haben, dass dann um 1 Uhr in der Nacht zum Vollbrand f\u00fchrte. Mehrere Feuerwehren waren zwar im Einsatz, eine Rettung f\u00fcr das Haus gab es jedoch nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 17. Februar 2013 haben Volker G\u00f6tz und Manfred Pauly in Glowe (auf R\u00fcgen) eine neue (gebrauchte) Tragkraftspritze (TS 8\/8) abgeholt, die von der Gemeinde gekauft wurde. Es handelt sich um eine Metz-Pumpe mit Dreizylindermotor und Elektrostarter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Jahreshauptversammlung am 23. Februar 2013 wurde Volker G\u00f6tz zum Wehrf\u00fchrer und Manfred Pauly zum Stellvertreter gew\u00e4hlt. Matthias Hedwig wurde 2. Vereinsvorsitzender. Fredy Steinmetz ist nach wie vor 1. Vorsitzender.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Jahreshauptversammlung am 21.Februar 2015 legten der 1.Vorsitzende Fredy Steinmetz der 2.Vorsitzende Matthias Hedwig Schriftf\u00fchrer Wolfgang Haub und die Kassenwartin Marlene Harzer ihre \u00c4mter nieder.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Au\u00dferordentlichen Jahreshauptversammlung am 16.Aprill 2015 wurden Peter Pehr zum 1.Vorsitzenden J\u00f6rg Maa\u00df zum 2.Vorsitzenden Birgit Schiffmann zur Kasssenwartin Frank Ansch\u00fctz zum Schriftf\u00fchrer sowie Gerd Faulhaber und Kurt Reuter zu Beisitzern gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Volker G\u00f6tz legte am 23.07.2015 sein Amt als Wehrf\u00fchrer nieder, Der stellvertretende Wehrf\u00fchrer Patrik Pehr \u00fcbernahm bis zu den Neuwahlen am 6 Februar 2016 die Leitung der Einsatzabteilung. Und begleitet seit dem das Amt des Wehrf\u00fchres.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gr\u00f6\u00dfere Br\u00e4nde:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>17.07.1820<\/td><td>Scheunenbrand bei Johann Philipp&nbsp; F e y<\/td><\/tr><tr><td>07.10.1904<\/td><td>Scheunenbrand bei B\u00fcrgermeister Jacob&nbsp; F r a u n d<\/td><\/tr><tr><td>21.01.1955<\/td><td>Dachstuhlbrand im Schulgeb\u00e4ude (die H\u00f6he des Schadens betr\u00e4gt 10.419,20 DM)<\/td><\/tr><tr><td>01.09.2008<\/td><td>Ringstra\u00dfe 11 bei Kurt und Erwin Reuter brennt das Carport und ein dort abgestellter PKW ab<\/td><\/tr><tr><td>20.11.2008<\/td><td>Gro\u00dfbrand in der Ringstra\u00dfe 9 im Anwesen Ott; Brandstiftung: Scheune und Stallungen brennen vollst\u00e4ndig ab, Wohnhaus und Nachbargeb\u00e4ude k\u00f6nnen gerettet werden<\/td><\/tr><tr><td>20.04.2011<\/td><td>PKW-Brand vor dem Dorfgemeinschaftshaus, ebenfalls Brandstiftung nach Ermittlungen der Kriminalpolizei<\/td><\/tr><tr><td>10.2007 bis 20.04.2011<\/td><td>Eine Brandserie h\u00e4lt Mauloff und die angrenzenden Wehren und die Polizei in Atem. Die Kriminalpolizei geht von Brandstiftungen und mutwilligen Fehlalarmen aus. Eine Aufkl\u00e4rung gelingt allerdings nicht.<\/td><\/tr><tr><td>26.01.2013<\/td><td>Gro\u00dfbrand in der Stra\u00dfe \u201eIm Baumgarten 3\u201c. Das seit etwa 2 Jahren leer stehende Haus (Fertighaus, gebaut 1964\/65) brennt vollst\u00e4ndig ab. Eigent\u00fcmer ist Dr. Erich Reiber, Rechtsanwalt und Notar in Frankfurt am Main.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 242, Nr. 1012<\/li><li>Festzeitschrift zum 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der Freiwilligen Feuerwehr Riedelbach, Festtage vom 30. Juni bis 2. Juli 1984<\/li><li>Festzeitschrift der Feuerwehr Camberg anl\u00e4\u00dflich ihres 100-j\u00e4hrigen Bestehens im Jahre 1998, Quellenangaben dabei:&nbsp; Akten zur Stadt und Feuerwehr Bad Camberg aus dem Stadtarchiv Bad Camberg und Akten zur Stadt und Feuerwehr Bad Camberg aus dem Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stand: 17. Januar 2016<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wolfgang Haub<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zusammengestellt von Wolfgang Haub Die erste schriftlich vorhandene Aufzeichnung, dass es in Mauloff eine Feuerwehr gegeben hat, stammt aus dem Jahre 1798. 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